Assimil German 11-20

 Elfte Lektion

Eine Begegnung Was machen Sie denn hier? Sind Sie verrückt? Warum? Ich möchte nur schlafen! Ja, aber das ist meine Garage. Woher kommen Sie? Ich komme aus Frankreich, aus England, aus Indien und aus Südamerika. Ja, aber wo wohnen Sie? Ich wohne in Frankreich, in England, in Indien und manchmal in Australien. Ja, aber Sie sind hier in Deutschland, und das ist meine Garage. Oh, das ist Ihre Garage! Das tut mir leid. Dann suche ich noch ein Hotel. Haben Sie denn Geld? Ja, ich habe viel Geld – in Frankreich, in England und in Spanien. Ja, aber verstehen Sie nicht? Sie sind in der Bundesrepublik Deutschland, und das ist meine Garage. Ach ja, das ist richtig; in Deutschland habe ich leider kein Bankkonto. Wo ist der Bahnhof, bitte?

Zwölfte Lektion
Wenn das Wetter schön ist… Wohin fahren Sie in Urlaub, Frau Herder? Ich fahre nach Hamburg und an die Ostsee, wenn das Wetter schön ist… Kennen Sie Hamburg? Ja, ich kenne die Stadt gut. Meine Schwester wohnt dort. Und Sie, Herr Huber, wohin fahren Sie? Wir fahren nach Österreich in die Alpen und nach Salzburg…, wenn das Wetter schön ist… Kennen Sie schon Salzburg? Ja, ich kenne es gut, aber meine Frau kennt es noch nicht. Die Altstadt ist wirklich sehr schön und die Umgebung auch. Und Sie, Fräulein Wagner, wohin fahren Sie? Ach wissen Sie, ich fliege nach Mallorca, denn hier ist das Wetter immer so schlecht.

Dreizehnte Lektion
Ich kann es versuchen… Was machen Sie da, Herr Samson? Ich lerne Deutsch. Warum lernen Sie Deutsch? Ich will in Deutschland arbeiten. Meine Firma hat eine Filiale in Frankfurt. Und wann wollen Sie nach Frankfurt gehen? Meine Arbeit beginnt in vier Monaten. Aber das ist nicht möglich. Sie können nicht in vier Monaten Deutsch lernen. Ich kann es versuchen. Aller Anfang ist schwer. Sie sprechen doch Englisch, oder? Natürlich spreche ich Englisch. Aber hören Sie, ich spreche auch schon ein bißchen Deutsch: „Ich möchte bitte ein Bier und ein Steak! – Wo ist das Hotel Ritz? – Kommen Sie mit? – Wann fährt der nächste Zug nach Frankreich?“ Das ist doch schon ganz gut, nicht wahr?

Fünfzehnte Lektion

Ich habe einen Freund… Ich bin so deprimiert. Komm, gehen wir einen trinken! Nein, ich gehe lieber nach Hause. Ich muß morgen früh arbeiten. Ach, komm! Es ist noch nicht spät. Wir bleiben nicht lange. Das kenne ich. Das sagst du immer, und dann bleibst du drei oder vier Stunden. Das ist nicht wahr; heute sicher nicht. Ich trinke nur einen kleinen Whisky. Komm!

Sechzehnte Lektion
Drei Stunden später… Siehst du, jetzt trinkst du schon den fünften Whisky! Und du das achte Bier! Das ist auch nicht besser! Komm, wir nehmen ein Taxi und fahren nach Hause! Oh nein. Es geht mir so gut hier! Wieviel Uhr ist es? Es ist zwölf Uhr. Was? Schon so spät? Ja, es ist Mitternacht, Geisterstunde! Also komm endlich! Ich bringe dich nach Hause. Warte! Ich brauche noch einen kleinen Whisky… gegen die Geister!

Siebzehnte Lektion
Der Zahnarzt Ich habe seit drei Tagen Zahnschmerzen. Kennen Sie einen guten Zahnarzt? Meine Tante kennt einen. Sie findet ihn sehr nett. Können Sie mir bitte seinen Namen und seine Adresse geben? Ja, warten Sie! Er heißt Dr. Knorr und wohnt Wagnerstraße dreizehn. Seine Telefonnummer ist sechsundzwanzig fünfunddreißig sechzehn. Vielen Dank. Sagen Sie mir, kennt Ihre Tante ihn schon lange? Oh ja, seit ungefähr zehn Jahren. Und sie sieht ihn oft? Oh ja, sehr oft. Wissen Sie, sie hat viele Probleme mit ihren Zähnen. Ah ja? Was für Probleme? Sie verliert ihre Plomben, hat Abszesse usw. Aber ich sage Ihnen, der Zahnarzt ist wirklich phantastisch!

Achtzehnte Lektion
Das Verbot Halt! Hier dürfen Sie nicht parken. Oh, das tut mir leid; aber ich bin in fünf Minuten zurück. Nein! Hier ist Parkverbot, auch für fünf Minuten. Ich weiß. Aber es gibt nun mal keinen anderen Parkplatz hier. Hören Sie, ich diskutiere nicht mit Ihnen. Seien Sie doch nicht so! Ich muß nur schnell auf die Bank, und die ist nur bis sechzehn Uhr geöffnet. Wieviel Uhr ist es jetzt? Es ist sieben Minuten vor vier. Oh, dann haben Sie nicht mehr viel Zeit. Machen Sie schnell! Oh, vielen Dank! Sie sind wirklich süß! Ich komme sofort zurück.

Neunzehnte Lektion
Mögen Sie Würstchen? Hallo, Mutti! Ich habe einen Bärenhunger. Was essen wir heute mittag? Es gibt Frankfurter Würstchen und Kartoffelsalat. Och, schon wieder! Ich mag keinen Kartoffelsalat. Dann ißt du deine Würstchen eben ohne Kartoffelsalat. Aber mit Senf! Wie du willst, mit oder ohne Senf. Kann ich vielleicht Reis haben? Ja, aber du mußt ihn dir selbst kochen. Gut, ich mache ihn selbst. Willst du auch Reis? Ja, gern. Das ist eine gute Idee. Und wir essen den Kartoffelsalat morgen. Oh nein, nur das nicht!

Zwanzigste Lektion
Wo ist der Bahnhof? Weißt du, wo der Bahnhof ist? Keine Ahnung. Wir müssen fragen. Entschuldigen Sie bitte, wo… Die Leute haben alle keine Zeit. Warte, ich habe eine Idee. Dort ist ein Hotel. Ich bin gleich zurück. Guten Abend! Haben Sie ein Zimmer frei? Sicherlich, mein Herr. Möchten Sie ein Doppelzimmer oder ein Einzelzimmer? Ein Zimmer für sechs Personen, bitte. Wie bitte? Wie viele Personen? Sechs Personen? Dann nehmen Sie doch gleich einen Liegewagen. Dort haben Sie sechs Plätze. Ah ja. Das ist eine gute Idee. Können Sie mir bitte sagen, wo der Bahnhof ist? Sie fahren die erste Straße links und dann die zweite rechts, und Sie sehen den Bahnhof gleich gegenüber. Danke schön! Auf Wiedersehen!

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